Kardiologische
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Kardioversion


Kardioversion zur Behandlung des Vorhofflimmern

Kardioversion nennt man die Beendigung von Herzrhythmusstörungen und damit die Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus, dem sogenannten Sinusrhythmus.  Meist ist damit die elektrische Kardioversion, d.h. die Anwendung eines Stromstoßes mit einem Defibrillator in Kurznarkose gemeint. Man kann den Sinusrhythmus aber auch mit Medikamenten wiederherstellen (medikamentöse Kardioversion). Bei Patienten mit anhaltendem Vorhofflimmern stellt die Kardioversion eine sehr effektive Methode dar, um das Herz wieder in den Takt zu bringen. Auch bei anderen Herzrhythmusstörungen wie das Vorhofflattern,  supraventrikulären oder ventrikulären Tachykardien kann eine Kardioversion sinnvoll sein.

Neu aufgetretenes Vorhofflimmern hat eine hohe „Selbstheilungsrate“. Bei mehr als der Hälfte der Patienten endet es innerhalb von 24 Stunden spontan (spontane Kardioversion).

Hält das Vorhofflimmern länger an (persistierendes Vorhofflimmern) kann zur Behandlung der Beschwerden und zur Verhinderung von Komplikationen eine medikamentöse oder elektrische Kardioversion sinnvoll sein. Auch kann dadurch möglicherweise eine langfristige Antikoagulation (Behandlung mit Marcumar®) vermieden werden.


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