Kardiologische
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Vorhofflimmern

Mögliche Beschwerden und Folgen

Beim tachykarden Vorhofflimmern kann der Betroffene Herzrasen, Herzklopfen, innere Unruhe, Leistungsminderung oder Luftnot empfinden. Auch kann es zu einer Wasseransammlung in den Unterschenkeln (Ödeme) kommen. Beim bradykarden Vorhofflimmern und damit zu langsamen Herzschlag kann zudem Schwindel auftreten. In vielen Fällen verursacht Vorhofflimmern auch gar keine Beschwerden. Im Unterschied zum Kammerflimmern ist Vorhofflimmern nicht lebensbedrohlich, kann aber gefährliche Folgen haben. Patienten mit Vorhofflimmern haben ein vermehrtes Risiko Blutgerinnsel im Herz auszubilden (Thrombus), löst sich so ein Blutgerinnsel (Embolie) kann ein Schlaganfall auftreten. Aus diesem Grund sollte der Arzt aufgesucht werden, wenn das Herz aus dem Takt gerät.

Wesentliche Folgen des Vorhofflimmerns sind also:

  • Unregelmäßiger Puls
  • Zu schneller Puls (Tachykardie) im unbehandelten Zustand mit Herzfrequenzen von 100 bis 160 pro Minute. Solche schnellen Herzfrequenzen können über Wochen zu einer Herzmuskelschwäche mit Herzinsuffizienz führe
  • Einschränkung der Pumpleistung des Herzens und damit Verschlechterung der körperlichen Belastbarkeit.
  • Erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und dem Risiko von Embolien, insbesondere eines Schlaganfalles


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